Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Stralsund

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Inhalt: Tonnen und Leuchttürme

Das WSA Stralsund betreibt rund 1.200 schwimmende (sog. Tonnen) und 150 feste (Leuchttürme, Molenfeuer etc.) Schifffahrtszeichen. Sie ...

Schifffahrtszeichen werden nach ihrer Wahrnehmbarkeit eingeteilt: visuell, akustisch und funktechnisch. Akustische Schifffahrtszeichen (z.B. Nebenhörner, Heultonnen) werden vom WSA Stralsund nicht betrieben.

Viele Schifffahrtszeichen sind befeuert, d.h. sie haben eine elektrische Lichtquelle. Gas wird zur Befeuerung nicht mehr eingesetzt. Abgesehen von einigen besonderen Formen wird unter einem Feuer im Allgemeinen eine lichttechnische Einrichtung verstanden, die mit der Art ihrer Erscheinung (Kennung, Farbe) eine Information an den Betrachter übermittelt.


Tonnen

Tonnen Tonnen bezeichnen in der Regel den Verlauf eines Fahrwassers oder die Lage einer Untiefe, etc. Auf den Wasserstraßen, auf denen auch bei Dunkelheit Schiffsverkehr zugelassen ist, sind die Tonnen an ausgewählten Positionen "befeuert", d.h. mit einer Lichtquelle (einer lichttechnischen Einrichtung) versehen. Die roten Tonnen zeigen rotes Licht, die grünen Tonnen grünes und die Kardinal- und Mittefahrwassertonnen ein weißes Licht. Das Licht flammt auf und erlischt in einem bestimmten Rhythmus - die sogeannte Kennung. So können auch Tonnen mit gleicher Lichtfarbe von einander unterschieden werden. Vor einigen Jahren wurden die Leuchttonnen an der deutschen Küste von Gas- auf energiesparende LED-Technik (Leuchtdioden) umgestellt. Die Energieversorgung erfolgt durch Solarpaneelen.

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Leuchttürme

LeuchttürmeDie klassischen Leuchttürme sind die traditionellen und bekanntesten aller Schifffahrtszeichen. Sie werden bei der Annäherung von See als erste Landmarken sichtbar und können zur Positionsbestimmung angepeilt werden, was früher eine große Bedeutung hatte.Paarweise als Richtfeuerlinie aufgestellte Leuchtfeuer dienen zur Markierung der Fahrrinnenachse. Wenn ein Unterfeuer und ein Oberfeuer in Linie stehen, weiß der Schiffsführer, dass sich sein Fahrzeug in der Fahrrinnenachse des jeweiligen Fahrrinnenabschnittes befindet. Insbesondere für Schiffe mit großem Tiefgang, die auf die tiefe Fahrrinne im mittleren Teil des Fahrwassers angewiesen sind, aber auch für kleinere Schiffe, bieten die Richtfeuerlinien die entscheidende Hilfe für die Orientierung und Kursbestimmung bei guter Sicht bei Tag und Nacht.

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Fernsteuerung

FernsteuerungAlle Leuchtfeuer an der deutschen Küste werden heute ferngesteuert und fernüberwacht. Das einzigartige Berufsbild des Leuchtturmwärters gibt es nicht mehr. Nur selten müssen heute die Wartungstechniker die Leuchttürme aufsuchen. Wenn die Lichtquelle eines Leuchtfeuers ausfällt, wird automatisch auf eine Reservelampe umgeschaltet, davon gibt es mindestens eine, bei manchen Anlagen sogar bis zu fünf. Der technische Zustand der Anlagen wird in den Verkehrszentralen angezeigt. So kann die Schifffahrt bei Ausfällen oder Fehlfunktionen informiert und gewarnt werden.
Informationen zum Thema "Fernsteuerung" finden Sie im Internetauftritt unserer vorgesetzten Behörde, der Wasser- und Schifffahrtsdirektion Nord.

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